Ist Slacklinen ein Sport für Sie?

Was ist Slacklinen?

... Ja, diese Frage gibt es noch! Hier gibt es auch schon die Antwort: Slacklinen gehört zu den aktuellen Breitensportarten hierzulande. Die Modeerscheinung kommt aus den Vereinigten Staaten und erfreut sich bei uns einer immer größer werdenden Anhängerschaft. In der Heimat des Slacklinens, den Vereinigten Staaten, wurde die Sportart zu Beginn von Freikletterern als Pausenunterhaltung auf Parkplätzen genutzt. Und das schon in den 1970ger Jahren. Allerdings erwies sich das ursprünglich verwendete Kletterband nicht als optimale Unterlage, da es von seiner Beschaffenheit zu starr war. Deswegen war eine besser geeignete Alternative erforderlich. Man ging dazu über, Gurt- bzw Schlauchbänder einzusetzen.

Bei uns ist die Fangemeinde in den vergangenen Jahren so angestiegen, dass man immer öfter Festivals findet, auf denen jeder Slackliner selbst aktiv teilnehmen kann.

Doch noch immer haben zahlreiche Menschen keine exakte Vorstellung, was Slacklinen tatsächlich ist. Der Ursprung des Namens "Slackline" ist im angelsächsischen zu finden. Es betitelt ein schlaffes, durchhängendes und lockeres Band. Slacklinen heißt, über ein gespanntes Gurt- oder Schlauchband zu balancieren. Das Schlauch- oder Gürtelband muss hierzu an 2 Ankerpunkten angebracht werden. Die Höhe zum Boden ist unterschiedlich.

Sinn des Trendsports ist es, die Slackline zu überqueren. Diese gibt unter der Last des Slackliners nach. Es entstehen seitliche Bewegungen, die ausgeglichen werden müssen, um nicht herunterzufallen. Die nötigen Bewegungen sind es, die diesen Sport zu einem dynamischen Balanceakt machen und eine enormes Maß an Koordination und Konzentration erfordern. Es ist optimal einzusetzen, um das Gleichgewichtsgefühl zu schulen. Dies ist auch der Grund, weshalb Slacklinen perfekt als Zusatztraining ist für unzählige Sportarten wie Klettern oder auch Voltigieren oder Skifahren geeignet ist.

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Ein weiterer Vorteil des Slacklinens ist, dass kaum Zubehör nötig ist. Alles, was man zum Slacklinen benötigt, ist ein zweiteiliges Slackline Set oder eine Spannvorrichtung, zwei Schlingen zum Befestigen und natürlich ein geeignetes Band. Die verwendeten Bänder unterscheiden sich in Elastizität, Breite, maximaler Zugkraft und Breite. Die Breite des Bandes richtet sich hauptsächlich an den Fähigkeitsgrad des Slackliners. Für Anfänger sind Bänder mit einer Breite von 50 mm perfekt. Bänder mit einer Breite von 25 mm sind für geübte Slackliner gedacht. Aber auch Bänder von 35 mm gibt es zu kaufen. Diese sind für Slackliner gedacht, die auf der Slackline Tricks ausführen wollen. Die Länge von Slackline Bändern beträgt zumeist 15-30 Meter. Doch selbstverständlich können auch hier die Längen variieren.

Auf der Slackline wird in der Regel barfuß balanciert. Jedoch ist es auch möglich, Slacklinen mit Schuhen zu praktizieren. Diese sollten in diesem Fall aber kein Profil oder feste Sohle besitzen.

Im Augenblick unterscheidet man fünf unterschiedliche Slackline-Typen. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Breite der Slackline, Höhe vom Boden und der Länge: Lowline, Freestyleline, Longline, Highline und Waterline. Slacklinen ist absolut kein unflexibler Sport und daher können andere Variationen immer neu hinzukommen.


Fazit

Das Tolle an diesem Sport ist: so gut wie jeder kann es lernen. Eine gewisse Grundsportlichkeit ist fraglos von Vorteil, aber keine essentielle Grundvoraussetzung. Slacklinen hat einen hohen Aufforderungscharakter und somit übt es eine große Faszination auf alle Altersgruppen aus.


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