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Slackline lernen - Wissenswertes zum Thema Slacklinen


Was ist Slacklinen?
Slackline lernen ist nicht so schwer wie es sich anhört - Slacklinen ist das Balancieren auf einem dehnbaren Kunstfaserband, das zwischen zwei Punkten fixiert ist. Der Begriff Slackline kommt aus dem Englischen und kann mit "lockeres Band" übersetzt werden. Um die Entstehung des Slacklinens ranken sich zahleiche Legenden. Sicher ist, dass der Sport seine Wurzeln in der Klettererszene hat. Zum Zeitvertreib, zum Training von Koordination und Gleichgewichtsfähigkeit wurden bereits in den 1980er Jahren in den USA Schlauchbänder aus dem Bergsport gespannt. Zwar gab es vereinzelte Slacker, die den Sport auch mit nach Europa brachten, doch eine weite Verbreitung ist erst in den letzten drei Jahren zu beobachten.

Warum Slacklinen?
Slacklinen besitzt großes Potential in den verschiedensten Bereichen. Offensichtlich ist die Schulung von Gleichgewicht, Koordination und Konzentration. Das ist natürlich als Training für andere Sportarten hervorragend einsetzbar wie z.B. Skifahren, Snowboarden, Klettern, Skaten oder Tanzen. Allerdings ist Slacklinen in der Zwischenzeit zu einer eigenständigen Sportart geworden, d.h. Slacklinen wird betrieben um des Slacklinens Willen. Wie bei Sportarten wie Yoga oder Thai Chi geht es dabei auch um das Meditative, das in der heutigen Gesellschaft so viel geforderte Finden der inneren Balance, das Gefühl des "Flows", aber auch um Abschalten und Spaß mit Freunden.

Was braucht man zum Slacklinen?
Zum Slacklinen benötigt man neben einem Band, auf dem gelaufen wird, ein Spannsystem sowie ein System zum Befestigen der Slackline (in der Regel zwei Rundschlingen in Verbindung mit einem Befestigungssystem oder ein System mit einer Ratsche). Werden lebende Bäume als Fixpunkte verwendet, muss immer ein Rindenschutz zwischen Schlinge und Baum befestigt werden. Bei slackline-corner.eu finden Sie ein ausreichendes Angebot für Baumschutz Maßnahmen.

Wer kann Slacklinen?
Grundsätzlich kann jeder Slacklinen lernen. Eine gewisse Grundsportlichkeit ist sicherlich von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass gerade auch Erwachsene vorangeschrittenen Alters schnell Fortschritte machen. Slacklinen besitzt einen hohen Aufforderungscharakter und übt auf alle Altersgruppen eine sehr große Faszination aus. Besonders auch Kinder und Jugendliche sind schnell für den Sport zu begeistern. Und schließlich ist die Verbesserung von Gleichgewicht, Koordination und Konzentration für jedermann und -frau erstrebenswert!

Wie lange braucht man um die ersten Schritte zu gehen?
Aus Erfahrung wissen wir, dass die ersten Schritte bereits in der ersten Übungseinheit möglich sind. Dran zu bleiben fällt beim Slacklinen leicht, denn der Ehrgeiz erwacht in der Regel sofort und man wird immer wieder von neuem auf die Line wollen. Sehr passend wird oft vom Slackline-Virus gesprochen. Beim Slacklinen sind allgemein schnelle Fortschritte möglich, d.h. man wird bald mit den ersten Schritten "belohnt". Das wiederum motiviert, mehr zu lernen. Generell ist es dann, wie bei anderen Sportarten auch: Übung macht den Meister!

Mit Schuhen oder Barfuss Slacklinen?
Das richtet sich generell nach dem persönlichen Geschmack. Wir empfehlen allerdings barfuß zu Slacklinen (wenn es das Wetter und der Untergrund erlauben), da dabei das Gefühl für die Line am besten ist - so kommen die Druckrezeptoren der Fußfläche voll zum Einsatz. Schließlich ist Slackline lernen ein Sport, der sich an alle Sinne richtet. Einige Slackline-Bänder sind für das Slacklinen ohne Schuhe optimiert. Sie haben eine angenehme meist gummierte Oberfläche und schneiden mit Ihrer Breite von 30mm nicht in die Fußsohle, wie es oft bei schmaleren Bändern als unangenehm empfunden wird.

Welche Tricks gibt es?
Slacklinen ist noch eine junge Sportart, für die es keinen Katalog an Übungsteilen mit normiertem Schwierigkeitsgrad gibt wie es beispielsweise bei der Sportart Turnen der Fall ist. Das ist auch nicht gewollt. Natürlich gibt es einige gebräuchliche Tricks und Moves für die wir Ihnen hier ein kurzen Überblick geben.

Anfänger oder Einsteiger Tricks
  • Gehen
  • Stehen
  • Aufspringen auf die Line
  • Gleiten auf der Line (immer einen Fuß vorschieben ohne ihn von der Line abzuheben)
  • Drehungen
  • 180° Wende

Fortgeschrittene Tricks
  • Springen auf der Line
  • Rückwärts gehen
  • Mit geschlossenen Augen gehen
  • Grabs (in die Hocke gehen und die Line ergreifen)
  • Sliden (mit Anlauf auf die Line springen und entlang rutschen)
  • 360° Drehung von der Line springen
  • Liegen auf der Line (und wieder aufstehen)
  • Schneidersitz auf der Line (Aus dem Stand in die Hocke und dann die Beine verschränken)

Profi oder Professionelle Tricks
  • Rad über die Slackline
  • Handstand
  • Backflip
  • Frontflip
  • Flips
  • 180°, 360°, 540° Sprünge auf der Line
  • Surfen auf der Line (extrem von der linken zur rechten Seite schwingen)
  • Hohe Sprünge
  • Hohe Sprünge mit Grabs
  • Hohe Sprünge mit Drehungen und Flips

Wie lang sollte eine Slackline sein?
Für Anfänger empfehlen wir erst einmal eine Länge von 10-15 m Slacklines. Je länger die Slackline, desto größer ist deren Amplitude (vor allem in der Mitte der Line). Das macht es für den Anfänger schwierig. Zu kurz sollte die Slackline allerdings auch nicht sein (also 10 m nicht unterschreiten), da hier die Amplitude sehr gering ist, was meist das Zittern im Bein verstärkt. Nachstehend können finden Sie eine kurze Übersicht der Vor- und Nachteile der verschiedenen Längen.

Vorteile einer 10-15 m Slackline
  • Leicht, kleines Packmaß (kann also leicht im Rucksack verstaut werden für Unterwegs, den Urlaub, für Bergtouren, dem eigenen Garten oder in öffentlichen Parks, usw.
  • Niedrige Spannhöhe ist ideal für Kinder und Anfänger
  • Optimal für Sprünge oder andere fortgeschrittene Kunststücke
Nachteile
  • Derjenige der ambitioniert ist, dem können die 10 - 15 m Distanz schnell zu kurz werden.

Vorteile einer 25 - 30 m Slackline
  • Kann auch kürzer auf kürzere Distanz gespannt werden
  • Härteres und niedrigeres Spannen ist möglich durch die mitgelieferte Ergo-Ratschen
  • Viele Möglichkeiten für den ambitionieren Slackliner der die Slackline als Trickline, Bounceline, Surfline, usw. verwenden möchte.
Nachteile
  • Slackline ist deutlich schwerer und hat ein größeres Packmaß

Vorteile einer 50 - 150 m Slackline
  • Kann auch kürzer auf kürzere Distanz gespannt werden
  • Höheres Spannen ist möglich
  • Viele Möglichkeiten für den ambitionieren Slackliner der die Slackline als Longline oder Highline verwenden möchte.
Nachteile
  • Slackline benötigt wesentlich mehr zusätzliches Equipment zum Spannen wie Line Locker, Schäkel, Flaschenzug, usw.

Wie breit sollte eine Slackline sein?
Grundsätzlich gilt, dass jede Slackline, egal von welchem Hersteller, Format, Ausführung, Länge oder Breite seine Berechtigung hat. Standards gibt es nicht!!! Jede Slackline hat seine speziellen Vorteile und Nachteile.

Vorteile von 25 mm breiter Slackline
  • Geringes Gewicht
  • Bevorzugt von Slackliner die das Urgefühl der ersten Line „leben“
  • Erste Slackline die jemals gelaufen wurde (Schlauchband)

Vorteile von 35 mm breiter Slackline
  • Breite Bänder können durch die höhere Bruchlast und geringerer Dehnung länger und niedriger gespannt werden
  • Bevorzugt von „Barfußlinern“ wegen dem angenehmeren Gehgefühl

Vorteile von 50 mm breiter Slackline
  • Breite Bänder können durch die höhere Bruchlast und geringerer Dehnung länger und niedriger gespannt werden.
  • Ideal für Anfänger, Fortgeschrittenen und Profis
  • Ideal zum Gehen, Springen, Surfen und Bouncen

Breiten
Anfänger
Fortgeschrittene
Profis
25 mm
ungeeignet
bedingt geeignet
geeignet
35 mm
geeignet
geeignet
geeignet
50 mm
geeignet
geeignet
geeignet

ungeeignet  Ungeeignet
bedingt geeignet  Bedingt Geeignet
geeignet  Geeignet


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